Ein verrücktes Wochenende

U20 - DNL-News

23.01.2013 09:3223.01.2013 09:32 | geschrieben von Manuel Weis

Ein verrücktes Wochenende

DNL-Team wacht nach klarer Ansage auf

Manchmal werden auch vermeintlich leichtere Gegner im Eishockey ganz schnell zu Stolpersteinen: So der EV Regensburg, der aktuell als Vorletzter in der DNL ums Überleben kämpft. Davor warnte ESVK-Trainer Juha Nokelainen schon in der vergangenen Woche – trotzdem lagen die Kaufbeurer am Samstag nach 48 Minuten mit 0:3 zurück. Trotz kleiner Aufholjagd nahm Regensburg die drei Punkte dank eines 4:2-Sieges mit nach Hause. „Das war am Samstag ein großer Kampf und ein sehr starker Torwart der Regensburger", berichtete Nokelainen. 40 Schüsse gaben die Kaufbeurer auf den gegnerischen Kasten ab, die Gäste deutlich weniger. Kaufbeurens Trainer hielt sein Team nach dem Spiel aber eigentlich für das bessere, auch wenn Zählbares bis zum nächsten Tag auf sich warten ließ. Am Sonntagvormittag erwischten die Jung-Joker im Rückspiel einen schwachen Start, lagen zwischenzeitlich mit 1:3 zurück, ehe erneut eine Aufholjagd einsetzte und der ESVK das Spiel noch drehte. Am Ende stand es 6:3 für die Allgäuer. „Wir haben in der Drittelpause Klartext gesprochen, danach wurde unser Spiel besser", sagte der Trainer und sein Stürmer Daniel Pfaffengut, der am Wochenende mit drei Toren auf sich aufmerksam machte, berichtete, die Mannschaft sei durch diese Ansprache aufgewacht. „Gut waren die Spiele nicht. Wir haben probiert alles zu geben, aber es hat nicht geklappt", resümierte er etwas geknickt. Trotzdem sieht der 1996 geborene Akteur die Mannschaft weiterhin auf einem guten Weg. Das aktuelle Ziel sei, unter den ersten vier zu bleiben und in den Play-Offs dann Heimrecht zu haben. Das wird schwer genug. Aktuell sind die Kaufbeurer Dritter, allerdings haben die Eisbären aus Berlin auf Position vier noch zwei Spiele weniger.

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