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Auf den Spuren einer Legende

Am Samstag steigt das Legendspiel zwischen dem ESVK und dem EV Füssen in der erdgas schwaben arena. ESVK Buchautor und Edelfan Manfred Kraus hat dazu dankenswerterweise ein paar schöne Worte geschrieben. Tickets für das Spiel sind im Ticket-Online-Shop, in der ESVK Geschäftsstelle und an der Tageskasse erhältlich.
 
Auf den Spuren einer Legende
 
Allein der Klang dieser Spielpaarung taugt schon zur Legende. Kaufbeuren gegen Füssen – das traditionsreiche Allgäuer Derby. Sinnbild einer uralten Rivalität. Voller Leidenschaft. Gespickt mit Erinnerungen. Eng aneinander gepresst standen einst die Menschen am Kobelhang und das Pulverfass Berliner Platz war zum Bersten gefüllt, wenn der ESVK und der EVF aufeinanderprallten. Es herrschte Ausnahmezustand im Allgäu. Es brodelte. Die Luft brannte. Die Stimmung war aufgeheizt. Die Spannung kolossal. Herzbluteishockey. Über Jahrzehnte hinweg.
 
Kaufbeuren gegen Füssen – das Derby ist prall gefüllt mit Geschichte und Geschichten. Als alles anfing mit dem ESVK im Nachkriegsjahr sechsundvierzig, hieß der erste Gegner der Vereinsgeschichte selbstverständlich EV Füssen. Auf dem Faulenbacher See holten die rotgelben Männer der ersten Stunde im Februar 1946 ein beachtliches 3:3 bei Deutschlands bester Jugendmannschaft, dem kurz danach eine Partie auf dem Kaufbeurer Jordanweiher mit demselben Ergebnis folgte. Der blutjunge Xaver Unsinn versank seinerzeit bei strengem Frost bis zum Hals in einem den warmen Quellen des Weihers geschuldeten Eisloch. Im benachbarten Gasthaus Bad musste der Xarre aufgetaut werden.
 
Die Kaufbeurer Eishockeygeschichte sollte alsbald Fahrt aufnehmen, für lange Zeit aber blieb der übermächtige EV Füssen der große Bruder vom Kobelhang, was im Übrigen für die ganze Eishockeyrepublik galt, vor der sich der sechzehnfache deutsche Meister auftürmte wie die schroffen Felsen der Allgäuer Alpen. Auch dann noch, als der ESVK mit dem EVF heftig um die Tabellenführung der Bundesliga kämpfte und am denkwürdigen 9. Januar 1966 unter freiem Himmel der geschichtsträchtige erste Sieg gegen den schier unbezwingbaren Seriensieger gelang. Eine ganze Stadt war aus dem Häuschen, doch sollte es noch bis eingangs der Achtziger dauern, ehe sich eine Wachablösung vollzog, die einer Götterdämmerung gleichkam. Der Kaufbeurer Jugendstil sprengte seinerzeit die Ketten einer festgezurrten Hackordnung und er stellte die überkommene Allgäuer Eishockeywelt gleichsam auf den Kopf. Strahlend ging der rotgelbe Stern über dem goldenen Jahrzehnt der Kaufbeurer Eishockeygeschichte auf, während der schwarzgelbe Zyklop wankte und schließlich fiel. Der glanzvolle EV Füssen musste fortan kleinere Brötchen backen, der ESV Kaufbeuren stieg zur unangefochtenen Nummer eins im Allgäu auf.
Von da an wurden die Berührungspunkte weniger. Man begegnete einander aber immer wieder – verbunden in gegenseitigem Respekt. Und wenn der Lauf der Dinge die beiden Lokalrivalen doch noch einmal zu Punktspielen zusammenführte, brandete sie in der stimmungsgeladenen Derbyatmosphäre sogleich wieder, die Begeisterung der Fans für den unvergänglichen Allgäuklassiker. Die abermals restlos ausverkauften Oberligakämpfe der Nullerjahre können ein Lied davon singen.
 
Kaufbeuren gegen Füssen, das war einst das Spitzenspiel des deutschen Eishockeys – und wenn diese Zeiten auch längst passé sein mögen, hängt bei der Erinnerung an das Derby noch immer ein Hauch von Eishockeyfieber in der Luft. Die Gedanken fliegen zurück in glorreiche Eishockeytage, finden aber auch in der Gegenwart Halt. Denn unterkriegen, das haben sich beide niemals lassen. Der ESVK spielt heute eine bemerkenswerte Rolle in der DEL2, der EVF möchte sich in der Oberliga etablieren.
Ein dreiviertel Jahrhundert ist seit der Gründung des Eissportvereins Kaufbeuren ins Land gezogen. Was liegt da näher, als den Nachbarn aus Füssen zu einem Legendenspiel einzuladen? Am Samstag, dem 30. April 2022, ist es soweit. Ab 17 Uhr kreuzen klangvolle Namen aus der gemeinsamen Eishockeyvergangenheit bei einem freundschaftlichen Wettspiel die Klingen. Ein paar Namen gefällig? Pit Ustorf, beinharter Verteidiger, Trainer und Manager, sein Sohn Stefan, der als Siebzehnjähriger die Bundesliga rockte und später zum Kapitän der deutschen Nationalmannschaft wurde, der hochdekorierte Patrick Reimer, olympischer Silbermedaillengewinner und Rekordtorjäger der Deutschen Eishockey Liga, der große Dieter Medicus, Teil der berühmten Kaufbeurer Stadtmauer, der nimmermüde Publikumsliebling Beppo Riefler, Torjäger Rolf Hammer, Spielgestalter Heiner Römer und noch zahlreiche weitere Recken auf beiden Seiten, die zu einem Besuch in die Erdgas Schwaben Arena einladen.

 

 
Feiern Sie mit Ihrem ESVK das 75-jährige Vereinsjubiläum. Erleben Sie einen nostalgischen Abend mit den Botschaftern zweier alter Rivalen, die sich längst freundschaftlich verbunden fühlen. Schwelgen Sie in Ihren ganz persönlichen Erinnerungen und genießen Sie in entspannter Atmosphäre das Legendenderby zweier Traditionsvereine aus dem Allgäu, wo die Leidenschaft für den Eishockeysport daheim ist.

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